Stadtbezirksverband Trier-Heiligkreuz
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09:20 Uhr | 23.09.2017 StartseiteStartseiteKontaktKontaktImpressumImpressum
 




Julia Klöckner
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Im römischen Trier verlief die Stadtmauer von Augusta Trevororum durch den Bereich von Heiligkreuz. Im Innenbereich der Stadtmauer lag der Tempelbezirk "Altbachtal". Hier haben eine Statue der römischen Göttin der Jagd "Diana" und ein Podiumstempel gestanden. 

Nach dem Ende der Römerzeit diente einer der Wehrtürme der ehemaligen Stadtmauer als Torburg, und erhielt den Namen Porta Alba (weißes Tor). Hier entwickelte sich eine Bauernsiedlung mit dem Namen Wisport. Heute erinnert noch die Wisportstraße an diesen Umstand.

In der Hälfte des 11. Jahrhunderts wurde dann quasi der Namensgeber für den Stadtteil erbaut, und zwar eine Kapelle in Kreuzform, die auch als Heiligkreuz Kapelle bezeichnet wurde.

Im Mittelalter wurde das Wasser des in Heiligkreuz entspringenden Baches (Daufborn) für die Trinkwasserversorgung der Stadt Trier genutzt, und der Georgsbrunnen am heutigen Kornmarkt sowie der Petrusbrunnen auf dem Hauptmarkt wurden mit diesem Wasser versorgt.

Im 18. Jahrhundert gab es wenige Häuser in Heiligkreuz und die Herrschaft hierüber haben sich die Stadt Trier sowie die Abteien St. Matthias und St. Irmin geteilt. Im 19. Jahrhundert war Heiligkreuz eine selbstständige Gemeinde. Im Jahr 1912 errfolgte dann die Eingemeindung zur Stadt Trier.

Sehenswürdigkeiten sind die Heiligkreuz Kapelle und die im anthroposophischen Stil erbaute Waldorfschule. Zudem befinden sich die Europäische Rechtsakademie und die Deutsche Richterakademie mit mehreren Gebäuden heute im Stadtteil.
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Spruch der Woche:

Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut habe.

(Alexander von Humboldt)
 
   
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